Die esoterischen Lehren kennen zahlreiche Entspannungstechniken. Sehr bekannt ist die Meditation. Sie vermittelt Ruhe und innere Kraft. Dadurch, dass man sich in sich selbst zurückzieht, entspannen sich Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Die Dauer einer Meditation kann fünf Minuten, aber auch eine halbe Stunde oder länger betragen. Je öfter man meditiert, umso schneller erreicht man einen Zustand der inneren Ausgewogenheit. Hilfreich ist es, wenn sich der Meditierende dafür einen bestimmten Ort einrichtet. Eine Decke, ein bequemes Kissen und Kerzen können dazu gehören. Wichtig ist auch die richtige Haltung. Der Rücken soll gerade sein, die Beine gekreuzt. Gezielte Muskelanspannug und wieder Loslassen sind wesentlich für den Einstieg in die Meditation. Bestimmte Techniken helfen dabei, den Geist ebenso wie die Musklen loszulassen.
Unterstützt wird die Meditation durch das Wiederholen von Mantras. Das könenn Silben sein wie zum Beispiel OM oder RAM, oder Wörter, hier eignen sich Begriffe wie “Frieden”, “Liebe” oder “Stille”. Auch die Wiederholung von so genannten Affirmationen unterstützt den Meditationseffekt. Unter Affirmationen versteht man Sätze, mit denen man sich selbst bestärkt und bestätigt. “Ich werde mutig sein” ist beispielsweise so ein Satz.
Gute Entspannung vermitteln weitere Techniken wie Yoga oder Autogenes Training. Allen gemeinsam ist, dass der Einklang von Körper, Geist und Seele ein erklärtes Ziel ist. Beim Yoga spielt die körperliche Entspannung eine große Rolle, genauso wichtig ist aber auch der Trainingseffekt. Muskeln und Gelenke werden gelockert. Dadurch erfolgt eine unmittelbare Besserung von körperlichen Beschwerden. Für alle Entspannungstechniken gilt, dass sie am besten zunächst nach Anweisung eines erfahrenen Lehrers ausgeübt werden.